Pseudocreobotra wahlbergii

Lateinischer Name: Pseudocreobotra wahlbergii
Deutscher Name: Afrikanische Blütenmantis
Englischer Name: Wahlbergi's Spiny Flower Mantis

Herkunft

Ost- und Zentralafrika.

Größe

Weibchen erreichen eine Größe von 4 cm, Männchen werden nur 3 cm.

Lebensraum

Auf blühenden Sträuchern und Büschen auf oder unter den Blüten, in vorzugsweise feuchteren Gebieten.

Terrarium

Es sollte wenigsten die Maße von 20 x 20 x 20 LxTxH haben.
Geschlüpfte Larven sind schwarz und ähneln Ameisen(Ameisenmimikry).
Unterscheiden lassen sich die Geschlechter bei den Larven an den Abdominal Segmenten, an denen sie “Dornen” besitzen. Bei den Männchen zählt man 6, bei den Weibchen 5 “Dornen”. Ab L5 - L6 relativ sicher zu erkennen. Sie haben die Fähigkeit sich nach jeder Häutung dem Untergrund anzupassen. Der auffällige Augenfleck auf den Flügeln ist gelb, grün, schwarz, der bei einer Drohhaltung sehr eindrucksvoll präsentiert wird.
Bei den adulten Tieren sind die Weibchen grösser, die Flügel reichen bis zum Abdomenende und das Abdomen ragt unter den Flügeln an den Seiten heraus. Weibchen sind nur zu kurzen Flügen oder Flatterflügen fähig, da sie meist zu schwer sind. Männchen können dagegen sehr gut fliegen.

Temperatur

25 - 30°C. Es werden Temperaturen bis 35°C vertragen. Nachts kann die Temperatur auf 20 - 22°C zurückgehen.

Luftfeuchtigkeit

Am Tag bis 50%, nachts sollte sie bis 80% steigen. Das Terrarium sollte jeden Abend übersprüht werden. Es ist darauf zu achten, das keine Staunässe entsteht! Bei Larven besonders achtsam, dass es ganz feiner Nebel ist, da sie sonst in zu großen Wassertropfen ertrinken können. Außerdem können sie auch noch Feuchtigkeit aufnehmen, die sie durch die Futtertiere eventuell zu wenig bekommen. Es erleichtert außerdem die Häutung !!!  zu trockene Haltung führt zu Häutungsschwierigkeiten und das ist meistens ein Todesurteil!!!

Futter

Sie fressen am liebsten Fliegen, nehmen aber auch Grillen oder Heimchen.

Verhalten

Aggressivität ist recht stark ausgeprägt.

Systematik

Erstbeschreibung: STÅL, 1871

Überstamm: Häutungstiere – Ecdysozoa
Stamm: Gliederfüßer – Arthropoda
Unterstamm: Tracheentiere - Tracheata
Überklasse: Sechsfüßer- Hexapoda
Klasse: Insekten – Insecta
Unterklasse: Fluginsekten – Pterygota
Überordnung: Dictyoptera - Fangschrecken sind mit Schaben und Termiten verwandt
Ordnung: Fangschrecken – Mantodea

Familie: Hymenopodidae
Unterfamilie: Hymenopodinae
Tribus: Hymenopodini