Phelsuma laticauda,Goldstaub- Taggecko

Lateinischer Name: Phelsuma laticauda laticauda
Deutscher Name: Goldstaubtaggecko
Englischer Name: Gold dust day gecko 
Synonym: Pachydactylus laticauda

Herkunft

Ihre Heimat ist der Norden von Madagaskar die Insel Nosy Bé und die Komoren.

Beschreibung

Durch den Menschen wurden sie auch auf den Seychellen und nach Hawaii eingeschleppt wo sie stabile Populationen gebildet haben. Sie sind Kulturfolger und leben in der nähe Menschlicher Siedlungen an Häusern, Mauern, Zäunen und an hochwachsenden Pflanzen. Sie erreichen eine Gesamtlänge von 12 cm, etwa die hälfte der Gesamtlänge entfällt auf den Schwanz. Die Grundfarbe ist grün und im Nackenbereich mit vielen Goldschuppen übersät. Es befindet sich ein rötlicher Streifen an der Schnauzenspitze und zwischen den Augen. Im unteren Rückenbereich befinden sich rötliche Streifen die Richtung Hinterbeine schmaler werden. Die Augen sind an der Oberseite Blau.

 

Terrarium

Die Mindestanforderung an die Terrarien Größe, gemessen an der KRL sollte 6x6x8 LxBxH betragen. Diese Geckos benötigen ein gut bepflanztes Terrarium. Als Einrichtung eignen sich Bambusrohre, die senkrecht eingebracht werden. Großblättrige Pflanzen hinter denen sie sich auch verstecken können dienen als Sicht Schutz. Besonders geeignet sind auch Sansevierien und Bromelien. Als Bodengrund eignen sich Cocos- oder Pinienerde. Die Temperaturen sollten bei 25 - 28°C liegen, lokal bis 30°C. Nächtlicher Rückgang auf 20°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 - 80% liegen. Damit sie ihre volle Farbenpracht zeigen können, ist eine gute Lichtintensität und UV-Beleuchtung unerlässlich. Für die Lokale Temperatur dient ein Spotstrahler. Für die Häutung benötigen Geckos eine geregelte Luftfeuchtigkeit. Bei zu trockener Haltung könnte die Schwanzspitze nicht mit gehäutet werden, dann wird sie durch die antrocknende Haut eingeschnürt und stirbt mit der Zeit ab. Oder die Füße werden nicht mit gehäutet, dass führt zum abrutschen an den Scheiben und sie bekommen einen schlechteren halt. Von den meisten Geckos wird die abgestreifte Haut mit gefressen, in denen Aufbaustoffe sind, die sie benötigen. Als Futter nehmen sie kleine bis mittlere Grillen, Heimchen und auch Fliegen. Einmal in der Woche sollte man ihnen einen Früchtebrei vermischt mit einem Mineralstoffpräparat anbieten. Sehr gerne mögen sie Bananenbrei mit ein wenig Honig.

Zucht

Phelsuma laticauda ist ein kleiner aggressiver Geselle. Daher sollte man sie auch nur Paarweise halten. Das Weibchen legt jeweils ein Doppel ei, dass bis zum aushärten mit den Hinterbeinen festgehalten wird. Bevorzugte Ablageplätze sind die Trichter von Bromelien oder Sansevierien. Für die Inkubation benötigt man Temperaturen von 25 - 28°C, und eine Luftfeuchtigkeit von 60 - 80% Nach ca. 40 Tagen schlüpfen die jungen. Nach drei bis vier Gelegen folgt meist eine Pause. Diese Pause sollte man durch absenken der Tagestemperatur auf 20°C, und einer Nacht Temperatur auf 15°C unterstützen. In dieser Zeit werden auch die Futterrationen verringert. Nach zwei bis drei Monaten lässt man die Temperaturen schrittweise wieder auf die normalwerte ansteigen. Danach kommen sie wieder in Paarungsstimmung. Für die Aufzucht der Jungtiere benötigt man erstmal kleine Drosophila (Drosophila melanogaster) oder Micro Heimchen. Jungtiere sollten einzeln aufgezogen werden, da selbst die kleinen untereinander schon aggressiv sein können.

Schutzstatus

WA Anhang II Buchführungspflichtig
aber keine Meldepflicht

Systematik

Erstbeschreibung: Boettger, 1880

Überordnung: Schuppenechsen - Lepidosauria
Ordnung: Schuppenkriechtiere - Squamata 
 -Geckoartige

Familie: Geckos - Geckonidae