Hierodula grandis

Lateinischer Name: Hierodula grandis
Deutscher Name: Große Indische Gottesanbeterin
Englischer Name: Giant Asian  Mantis

Es gibt hinweise, dass Hierodula membranacea als Hierodula grandis angeboten wird. Auseinanderhalten kann man sie nur anhand einer Genitalpräparatbestimmung bei Adulten Tieren.

Große Indische Gottesanbeterin, Hierodula grandis Nymphe ca. eine Woche alt
Große Indische Gottesanbeterin, Hierodula grandis Am 22.11.06 hat das
erste Männchen die
Imaginalhäutung erfolgreich
hinter sich gebracht

Herkunft

Bangladesch, Indien, Myanmar.

Größe

Weibchen können eine beachtliche größe von bis zu 10 cm erreichen. Die Männchen bleiben mit ca. 7 cm etwas kleiner.
Meine Weibchen sind ca. 8,5 - 9 cm groß. das Männchen ist 7 cm.

Große Indische Gottesanbeterin, Hierodula grandis Bei ihm sind schon die Flügelansätze gut zu erkennen. Das zweites Männchen hat seine Imaginalhäutung am 26.11 06 hinter sich gebracht.
Große Indische Gotesanbeterin, Hierodula grandis Am 07. 12. und 17.12.06
haben auch zwei
Weibchen die Imaginalhäutung
geschafft.

Lebensraum

An Büschen und Bäumen. Feuchtwarme Gebiete, Tropenwälder.

Terrarium

Für diese doch recht große Mantide sollte man ein Terrarium mit den Maßen von mindestens 30 x 30 x 40 cm wählen am besten jedoch 40 x 40 x 60 cm.

Es war der dritte versuch die H. grandis zu verpaaren. Sie standen auf dem Wohnzimmertisch zur Beobachtung. Damit im Notfall eingegriffen werden konnte. Es tat sich aber nichts, das Männchen zeigte keinerlei Interesse an dem Weibchen. Das Weibchen zeigte keinerlei Reaktion wenn sich das Männchen in ihrer Nähe Bewegte. Einen Augenblick Abgelenkt weil der Geier wieder Dummheiten gemacht hat ging ich kurz aus dem Zimmer um nachzuschauen. Als ich wieder zurück kam hatte sie ihn schon, der Versuch ihn noch aus ihren Fängen zu befreien ist gescheitert.

Große Indische Gottesanbeterin, Hierodula grandis, Paarungsversuch mißglückt Paarungsversuch mißglückt

Temperatur

 Am Tag 25 - 30°C, nachts 20 - 25°C.

Luftfeuchtigkeit

50 - 70%

Futter

Sie vertilgen einfach alles was in ihr
Beutespektrum passt.

Verhalten

Die Aggressivität dieser Mantide ist sehr stark ausgeprägt.

Systematik

Erstbeschreibung: Saussure, 1870

Überstamm: Häutungstiere - Ecdysozoa
Stamm: Gliederfüßer - Arthropoda
Unterstamm: Tracheentiere - Tracheata
Überklasse: Sechsfüßer - Hexapoda
Klasse: Insekten - Insecta
Überordnung: Dictyoptera- Fangschrecken sind mit Schaben und Termiten verwandt
Ordnung: Fangschrecken - Mantodea

Familie:
Mantidae
Unterfamilie: Paramantinae
Tribus: Paramantini