Geckos

Herkunft

Sie sind überwiegend in wärmeren Klimagegenden und den Tropen weit verbreitet. Sie bewohnen die unterschiedlichsten Biotope von Wüsten bis zum Regenwald. Viele Geckoarten sind Kulturfolger und leben in der Nähe Menschlicher Siedlungen. Mit Hilfe von Frachtschiffen, gelangten viele Arten in ferne Länder, auf andere Inseln und sogar auf andere Kontinente.

Der kleinste und der größte

Der kleinste Gecko der Welt ist mit einer Gesamtlänge von gerade mal 3cm Sphaerodactylus ariasae, nur an der Kopf-Rumpflänge gemessen ist er ein Winzling und wäre nur halb so groß. Selbst große Vertreter aus der Gattung messen nicht mehr als 8 cm.

Der größte Gecko der Welt kommt aus der Gattung Lappenfinger Rhacodactylus leachianus, Neukaledonischer Riesengecko und erreicht eine Gesamtlänge von 36 cm.

Ihre Eigenschaften

Geckos besitzen die Eigenschaft sich an senkrechten glatten Flächen und sogar an Decken sicher und schnell fortzubewegen. Sie haben an ihren Füssen Haftlamellen, die aussehen wie winzig kleine Haare. Mit diesen können sie jede Unebenheit ausnutzen , um einen sicheren halt zu bekommen. Daher werden sie auch Haftzeher genannt. Unter ihnen kommen allerdings auch Arten vor, die Krallen besitzen. Sie haben die Fähigkeit, ihren Schwanz abzuwerfen (Autotomie). Das ist nützlich, wenn sie von Freßfeinden angegriffen werden. So können sie entkommen, solange der Angreifer mit dem noch windenden Schwanz beschäftigt ist. Ein Abgeworfener Schwanz regeneriert sich mit der Zeit, allerdings nicht so schön wie das Original.

Häutung

Für die Häutung wird eine geregelte Luftfeuchtigkeit benötigt. Bei zu trockener Haltung könnte die Schwanzspitze nicht mit gehäutet werden, dann wird sie durch die trocknende Haut eingeschnürt und stirbt mit der Zeit ab. Oder die Füße werden nicht richtig gehäutet, dass führt zu einem schlechten halt und zum abrutschen an Scheiben. Viele Arten fressen die abgestreifte Haut, in denen Aufbaustoffe sind, die sie für die nächste Häutung benötigen.

Futter

Ihre Nahrung besteht aus verschiedenen Gliedertieren und Insekten. Größere Arten nehmen auch Heuschrecken und sogar Nestjunge Mäuse.
Die Taggeckos nehmen auch gerne einen Brei aus Banane und Honig in dem man ein Vitamin-Mineralstoffpräparat einrühren kann.

Systematik

Klasse: Reptilien - Reptilia
Überordnung: Schuppenechsen - Lepidosauria
Ordnung: Schuppenkriechtiere - Squamata 
Teilordnung: Geckoartige - Gekkota

Familie: Geckos - Gekkonidae Gray, 1825
Unterfamilie: Eigentliche Geckos - Gekkoninae