Diapherodes gigantea - Wandelnde Bohne

Lateinischer Name: Diapherodes gigantea
Deutscher Name: Wandelnde Bohne
Englischer Name:


Wandelnde Bohne ist ein Trivialname. Für diese Art wird gelegentlich auch der Name Riesengespenstschrecke angewendet, der ist aber nicht eindeutig und schon für verschiedene größere Gespenstschreckenarten verwendet wird. Ich habe sie immer grüner Spargel genannt :)
Bei den Weibchen sind die Vorderflügel wie auch die Kleineren Hinter Flügel stark reduziert. Die ebenfalls reduzierten Vorderflügel der Männchen bedecken die Hinter Flügel, die Hinter Flügel dagegen bedecken gut zwei drittel des Hinterleibs. Bei beiden Geschlechtern sind die Fühler deutlich länger als die Vorderbeine.

Herkunft

Sie sind in Mittelamerika heimisch und kommen von Grenada und St. Vincent.

Größe

Die Weibchen können eine Größe von ca. 17 – 19 cm erreichen. Männchen erreichen dagegen nur ca. 11 cm.

Aussehen

Die Färbung der Weibchen ist ein sattes Grün.
Männchen sind bis zur Adulthäutung grün, danach wechseln sie innerhalb von ein paar Tagen ihre grüne Färbung  in Braun.

 

Lebensraum

Strauchvegetation tropischer Wälder, nachtaktiv.

Terrarium

Durch ihre doch beachtliche größe, sollte das Terrarium nicht zu klein gewählt werden. Eine größe von mindestens 40 x 40 x 60 LxTxH, ist zu empfehlen. Wenn das Terrarium in einem ausreichend hellen Zimmer steht, ist eine zusätzliche Beleuchtung nicht unbedingt erforderlich. Als Untergrund verwende ich Küchenpapier, dass ist leichter sauber zu halten und man kann die Eier besser sehen und absammeln.

Temperatur

Eine Temperatur zwischen 20 und 25°C ist ausreichend.  Temperaturen über 25°C werden nicht so gut vertragen.

Luftfeuchtigkeit

Bei Erwachsenen Tieren ist ein ansprühen der Futterpflanzen jeden zweiten Tag ausreichend. Bei Jungtieren sollte täglich ein wenig gesprüht werden. Es sollte aber sehr feiner Nebel sein, in zu großen Wassertropfen haben sie keine Möglichkeit zu entkommen und ertrinken.

Futterpflanzen

Brombeere, Eiche, Rosengewächse, Eukalyptus. Ich bot ihnen auch Kirsche und Esskastanie an, die auch gerne genommen wurden.

Beachtlich, das aus diesen
kleinen Eiern ca. zwei
Zentimeter große Nymphen
schlüpfen werden.

Der Deckel auf dem Ei
nennt sich Opercullum
und wird beim Schlupf
von den Nymphen
weggespengt.

Systematik

Erstbeschreibung: Gmelin 1789

Überstamm: Häutungstiere – Ecdysozoa
Stamm: Gliederfüßer – Arthropoda
Überklasse: Sechsfüßer – Hexapoda
Klasse: Insekten – Insecta
Unterklasse: Fluginsekten – Pterygota
Ordnung: Gespenstschrecken – Phasmatodea

Familie:
Phasmatidae
Unterfamilie: Tropidoderinae
Tribus: Extatosomatini