Calotes versicolor, (Daudin, 1802)

Deutscher Name: Blutsaugeragame, Indische Schönechse oder Verschiedenfarbige Schönechse
Englischer Name: Common Blood Sucker, Indian Tree Lizard, Garden Lizard.

Sinhala: Gara Katussa

1802 hat Daudin die Agame unter dem Namen Agama versicolor beschrieben. 'versicolor' stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie verschieden,- oder wechelfarbig.


Verbreitung

Südöstlichen Iran nach Afghanistan und Nepal, Indien, Sri Lanka, Myanmar. C. versicolor ist die am häufigsten vorkommende und weit verbreitete Agame in Sri Lanka und überall auf der Insel zu finden. Bis in Höhen von 1400 Meter. Sie haben sich auch in anderen Ländern etabliert und eine stabile Population gebildet. In Singapore ist die heimische Herpetofauna bedroht. Auf Sumatra wurde die Agame Bronchocela cristatella in einigen Lebensräumen verdrängt. In Amerika wurden Tiere gesichtet, vermutlich von entkommenen Tieren die sich stark vermehren. 

Beschreibung

Sie können eine Gesamtlänge von 40 cm erreichen. Ihre Färbung kann von graubraun bis gelb ocker oder mattrosa variieren. Jungtiere sind meist schwach goldgelb gefärbt und haben eine dunkle Rückenzeichnung. Erwachsene Männchen können manchmal eine mehr oder weniger grünliche Färbung haben. In der Paarungszeit sind die Männchen sehr prächtig und auffällig gefärbt. Kopf und Vorderkörper können sich von orange bis rot verfärben. Das geschieht auch wenn andere Männchen in ihr Revier eindringen. Selbst wenn ich mit der Kamera im Garten auf der Pirsch nach einen schönen Motiv bin und ich sie zu spät entdecke verändern sie ihr Farbe und drohen mit Kopfnicken. Weibchen bleiben kleiner als Männchen. Hier auf der Insel findet man die Agamen am häufigsten in der nähe von Siedlungen, in fast jedem Park und Garten in der Ebene. Sie sind auch in der nähe vom Strand in Büschen und auf Mauern zu beobachten. Die Paarungen erfolgen von April bis Oktober. Zwischen Juni und Januar erfolgen die Eiablagen. Das Weibchen gräbt ein Loch das 4 bis 6 cm tief werden kann und legt ihre 6 - 14 Eier hinein. Danach wird es zu gescharrt und mit der Schnauze festgeklopft damit niemand darauf aufmerksam wird. Die Inkubationsdauer beträgt 42 – 76 Tage.


Am Futternapf wie er Papaya frisst

Im Garten können wir Sie am Morgen oft beim Sonnenbaden beobachten. In der größten Mittagshitze suchen sie sich ein schattiges Plätzchen bis zum Späten Nachmittag, wenn die Hitze nicht mehr so groß ist kann man Sie bei der Futtersuche beobachten. Sehr wählerisch sind Sie nicht was das Futter angeht, alles was kreucht, fleucht und sie überwältigen können wird verspeist. Alles an Insekten, Würmer, gelegentlich von Fröschen, Geckos, Echsen Schlangen und selbst vor ihren Artgenossen machen sie nicht halt. Außerdem ernähren sie sich auch von jungen Blättern, Samen und Knospen. Wir haben sie im Garten an den Futternäpfen beobachtet, die wir für die Vögel aufgestellt haben, wie sie Papaya gefressen haben.