Acanthosaura crucigera, Masken Nackenstachler

Lateinischer Name: Acanthosaura crucigera
Deutscher Name: Masken Nackenstachler
Englischer Name: Mountain Horned Lizard.

Herkunft

Ihr Herkunftsgebiet ist Burma, Thailand bis Süd-Vietnam, West Malaysia (nur die nördliche Provinz).

Beschreibung

Sie bewohnen Flachland und Bergwälder bis 1800 m üNN. Sie leben am Boden im unteren Stammbereich von Bäumen. Bei Bedrohung oder Gefahr flüchten sie zu Bodenverstecken. Die obere Kopfhälfte bis unterhalb der Augen ist dunkel oder schwarz gefärbt. Im Nacken befindet sich ebenfalls ein dunkler bis schwarzer Fleck. Der Rücken und die Flanken können verschiedene Färbungen aufweisen, sie können gelblich, weißlich, oder grünlich sein und weisen ein dunkles Netzmuster auf. Die Bauchseite ist meist beige gefärbt. Sie haben Augenbrauen- und Hinterkopf Stacheln, zudem Nacken- und Rückenkamm die durch einen Zwischenraum getrennt sind. Sie besitzen einen Kehlsack der sich bei Erregung schwarz färben kann. Dieser Nackenstachler kann eine Gesamtlänge von ca. 38 cm erreichen, bei einer KRL von ca. 14 cm.

Terrarium

Das Terrarium sollte die Maße von 100x60x100m LxBxH nicht unterschreiten. Die Einrichtung sollte aus vielen Kletterästen und Pflanzen bestehen. Die Pflanzen dienen als Versteck und als Sichtschutz. Als Bodengrund eignet sich Terrarienerde die auch Feuchtigkeit gut hält. Die Luftfeuchtigkeit sollte am Tag bei 70% liegen, und Nachts auf 90% steigen. Die Temperaturen sollten am Tag im Bereich von 22 – 26°C liegen, und Nachts auf 15 – 20°C zurückgehen. Große Hitze wird meist nicht vertragen. Als Beleuchtung benötigt man UV-Beleuchtung, für Regenwaldtiere. Da die Nackenstachler direkte Wärmestrahlung meiden, ist ein Strahler nicht unbedingt von Nöten. Dafür verlegt man ein zusätzliches Heizkabel oder eine Heizmatte. Es ist WICHTIG, das ein Brunnen Installiert wird, da die Nackenstachler nicht von stehendem Wasser aus der Schale Trinken. Sie nehmen aber auch die Wassertropfen von den Blättern auf, wenn dass Terrarium übersprüht wird. Wenn ein Brunnen Installiert wird, muss der alle paar Tage richtig gründlich gereinigt werden, damit sich keine Keime bilden können. Der Brunnen sollte auch so groß sein, dass die Nackenstachler darin baden können. Die Nahrung besteht aus Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben und sogar Tauwürmer, Nacktschnecken und Nestjunge Mäuse sollen genommen werden. Einmal in der Woche werden die Futtertiere mit einem Vitamin- Mineralstoffpräparat eingestäubt.

Zucht

Bei den Geschlechtern sind die Männchen kräftiger gefärbt, sie sind grösser und haben eine verdickte Schwanzwurzel. Weibchen bleiben etwas kleiner.
Für eine erfolgreiche Paarung ist eine kühlere Haltung von 6- 8 Wochen zu empfehlen, in der Zeit senkt man die Temperaturen auf 18 – 20°C. Wenn die Temperatur wieder erhöht wird, beginnen kurz darauf die Paarungen. Das Männchen nähert sich dem Weibchen mit heftigen Kopfnicken und gespreiztem Kehlsack, dann wird das Weibchen mit einem Nackenbiss gehalten. Es kann passieren, dass trächtige Weibchen aggressiv gegenüber Artgenossen reagieren, dann sollte man sie bis zur Eiablage Einzeln halten. Kurz vor der Eiablage stellen die Weibchen die Nahrungsaufnahme ein. Durch ständige Probegrabungen suchen sie eine geeignete Stelle für die Eiablage. Trächtige Weibchen benötigen eine doppelt hohe Einstreu. Sind die Eier abgelegt, wird alles wieder zu gemacht und mit der Schnauze festgedrückt. Ein Weibchen kann bis 11 Eier legen. Die Inkubationstemperatur liegt zwischen 22°C und 24°C. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60 – 80% liegen Die Inkubationszeit liegt bei 130 – 150 Tagen. Die jungen sind unter den gleichen Bedingungen, wie sie bei den Elterntieren sind, aufzuziehen.                         
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Systematik

Erstbeschreibung: Boulenger, 1885

Überordnung: Schuppenechsen - Lepidosauria
Ordnung: Schuppenkriechtiere - Squamata                            
- Toxicofera
-Leguanartige - Iguania

Familie:
Agamen - Agamidae